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Tipps für ein tierfreundliches Osterfest:

Bitte verschenken Sie zu Ostern keine lebenden Tiere: Mit der Anschaffung eines Tieres übernimmt man jahrelange Verantwortung. Bitte informieren Sie sich vorher gründlich über die vielfältigen und speziellen Bedürfnisse einer Tierart. Bedenken Sie bitte dabei auch die Folgekosten wie Futter, Tierarztbesuche, Urlaubsbetreuung etc und lassen sie sich nicht zu Spontankäufen hinreissen. Ist nach gründlicher Überlegung die Entscheidung für ein Tier gefallen, so ziehen Sie doch bitte die Adoption eines Tierheim-Tieres dem Kauf vor.

Bitte verzichten Sie zum Osterfest auf industriell vorgefärbte, gekochte Eier. Diese sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen und stammen meist aus Käfighaltung. Auch in Backmischungen, Fertigkuchen und Keksen werden diese meist verwendet. Bitte achten Sie beim Eierkauf auf Bio- oder Freilandhaltung, färben Sie selbst und zaubern Sie selbst Kuchen und Gebäck mit Eiern von glücklicheren Hühnern.

Muss es wirklich der traditionelle Osterbraten sein? Bitte bedenken Sie dass diese Kaninchen zumeist aus Mastbetrieben stammen. Dort müssen die Tiere in eintönigen, sehr engen Käfigen bis zur Schlachtung vor sich hinvegetieren. Mit der Idylle vom frei hoppelndem Kaninchen hat dies nichts zu tun.

Auch die traditionellen Osterfeuer bergen tödliche Gefahren für viele heimische Tierarten. Viele Kleintiere nutzen diese seit Wochen aufgeschichteten Reisig- und Holzhaufen als Unterschlupf und Brutplatz und fallen beim Entzünden dann den Flammen zum Opfer. Bitte ersparen sie viel Tierleid, indem Sie Brennmaterial erst kurz vor der Entzündung aufschichten oder ganz darauf verzichten.

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