sfm-2015-5Der Tierschutzverein Schleissheim hat einen Traum: ein neues Kleintierhaus. „Unser Hasen-Außengehege ist steinalt, überall wurde geflickt und zusammengenagelt, und die Helfer werden schon vor dem Eintreten nass, wenn es regnet.“ So schildert Christine Förster, Vorsitzende des Tierschutzvereins Schleißheim, die Situation.

Ein Rundgang beim Tag der offenen Tür in der Tieraufangstation „Agneshaus“ in Unterschleißheim führte auch an diesem Gehege vorbei. Ein Absperrband umspannt das Holzgehege und man fragte sich: Soll das Band die Hütte zusammenhalten oder soll es vorsichtshalber Besucher fernhalten? Christine Förster hat eine Idee, wie das Problem gelöst werden könnte, aber die kostet Geld: „Ein Wohn- oder Bürocontainer mit Tür und Fenster wäre toll. Den könnte man innen umbauen, damit die Kaninchen Boxen bekommen und nicht im Käfig gehalten werden müssen“. Ein Container würde etwa 4000 bis 5000 Euro kosten. Viel Geld, zumal der Verein eingentlich mehr als einen Container brauchen könnte, denn schließlich haben die Helfer eine große Anzahl an Tieren zu versorgen.

sfm-2015-7Neuerdings suchen manche Tiere auch Paten, die monatlich einen freiwilligen Betrag oder Futterspenden geben; die rote Mora (2) ist so eine Kandidatin. Sie braucht lebenslang Betreuung und Tierarztbesuche und erhält im Agneshaus ihr Gnadenbrot. Mora ist „eine Wunderkatze“, so Vereinsvorsitzende Christine Förster. Nach einem Unfall glaubte jeder, Mora würde gelähmt bleiben, doch sie läuft wieder und klettert – langsam und vorsichtig, aber es geht.

Zehn Weißfußmäuse, acht Kaninchen und 30 Katzen warten außerdem auf ein neues Zuhause. Die Mäuse wollten die Besitzer loswerden, weil ein Pärchen Junge bekommen hatte. Sie trennten die Tiere nach Geschlechtern und die männlichen Mäuse sitzen nun im Tierheim. Kaninchen Blondie landete trächtig beim Tierschutzverin. Sie und eines ihrer sieben Jungen haben fest reserviertes Plätzchen, die übrigen sechs Jungen sind noch nicht vermittelt.  Sie sind  gut vier Wochen  alt und können mit zwölf Wochen von der Mutter getrennt und abgegeben werden. Auch bei den Katzen macht ungewollter Nachwuchs oft einen Strich durchs schöne Katzenleben. Grundsätzlich rät Förster dringend zur Kastration der Tiere. Und noch eine Bitte hat sie: „lassen Sie Ihre Haustier nicht nur chippen, sondem melden Sie die Chipnummer ans Haustierregister Tasso.“ Das werde oft vergessen. In der Folge könne der Besitzer nicht ermittelt werden.

Spenden sind deshalb nötig und herzlich wilkommen; wer helfen möchte, überweist einen Betrag an die Raiffeisenbank  München Nord, Konto 2620022, BLZ 70169465.

Auf den folgenden Bildern sehen Sie einige Impressionen … für die Diashow einfach ein beliebiges Bild anklicken 🙂

floh 6 sommer 2015 floh3 sommer 2015 floh4 sommer 2015
floh1 sommer 2015 floh 2 sommer 2015 floh8 sommer2015

Quelle: Auszug aus Lohhofer Anzeiger und Nordrundschau vom 23.05.(MF)

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